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Allgemeine Impfpflicht für alle Erwachsenen!

von

BAGSO fordert schnelles und konsequentes Handeln
der Politik.


Die BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisa-
tionen fordert eine allgemeine Impfpflicht für alle Erwachsenen.
Nach der ersten Debatte im Deutschen Bundestag ruft sie die
Abgeordneten zu einer Einigung auf. „Stellen Sie sicher, dass wir
im Herbst 2022 nicht erneut eine Corona-Welle mit täglich mehr
als 200.000 Erkrankungen und täglich mehr als 200 Todesfällen
haben“, heißt es in einem Schreiben an die Bundestagsfraktio-
nen und die Gesundheitspolitiker der Parteien. Eine Impfpflicht
für alle Erwachsenen biete die einzige Chance, rechtzeitig eine
endemische Lage in Deutschland zu erreichen.

Nach Ansicht der BAGSO geht es darum, die Gesellschaft vor
weiteren schweren Folgen der Pandemie zu schützen. Ange-
sichts der hohen Zahl der Todesfälle und der langfristigen
Krankheitsfolgen, auch für zuvor gesunde Personen, sei eine all-
gemeine Impfpflicht der eindeutig bessere Weg als die Pande-
mie weitgehend ungehemmt laufen zu lassen. Vor dem Hinter-
grund ernster Versorgungsprobleme im Gesundheitssystem und
anderer systemrelevanter Bereiche sowie der Auswirkungen auf
viele Branchen sei sie verhältnismäßig und angemessen.

Die BAGSO wies erneut auf die Folgen der Pandemie für die Be-
wohnerinnen und Bewohner von stationären Einrichtungen und
ihre Angehörigen hin: Seit zwei Jahren müssen sie gravierende

Grundrechtseingriffe ertragen. Ihre physische und psychische
Gesundheit leidet vielerorts unter den anhaltenden Kontaktbe-
schränkungen. Auch sterben derzeit wieder Menschen in Kran-
kenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen ohne die Möglichkeit
der Begleitung durch ihre Nächsten. Dies verletzt ihre Men-
schenwürde.

Damit eine Impfpflicht rechtzeitig vor dem nächsten Winter
greifen könne, „sei schnelles und entschlossenes“ Handeln ge-
boten, heißt es in dem Brief der BAGSO.

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