Aktuelles und Wichtiges

von Volker Grote Westrick

Seniorenbeirat Rhede trifft Bürgermeisterkandidaten

In rund einer Woche ist es soweit: Am 13. September finden in Rhede, wie überall in Nordrhein-Westfa-len, die Kommunalwahlen statt.

 

Um sich ein besseres Bild über die beiden Bürgermeisterkandidaten zu machen, lud der Seniorenbeirat Rhede zu einem Gespräch ein. Beide Kandidaten folgten der Einladung gerne und hatten jeweils eine Stunde Zeit, dem Seniorenbeirat ihre Ziele und Schwerpunkte für die nächsten Jahre vorzustellen. Da es gerade jetzt – während der Coronazeit – für die Kandidaten nur wenige Möglichkeiten gab, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten, war es um so wichtiger, einmal konkret vor Ort mit Jürgen Bernsmann und Nicole Gatzke ins Gespräch zu kommen und die Interessen der älteren Generation vorzubringen. Denn klar ist: Die Rheder Seniorinnen und Senioren entscheiden die Wahl mit.

 

Der Seniorenbeirat der Stadt Rhede ruft alle Rheder Seniorinnen und Senioren auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

 

Seit vielen Jahren verändert der demografische Wandel die Gesellschaft und die Kommunen müssen sich auf einen weiter wachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung einstellen. Dies hat auch absehbare Auswirkungen auf die Anzahl der älteren Wähler.

In NRW sind bereits jetzt etwa 30% der Wahlberechtigten älter als 60 Jahre. Auch in Rhede machen die Seniorinnen und Senioren einen erheblichen Teil der Wahlberechtigten aus. Über 4.000 ältere Menschen sind hier wahlberechtigt und bilden mit etwa 27% eine nicht zu unterschätzende Wählergemeinschaft. Der Einfluss der Generation 60+ wird in einer Gesellschaft, in der die Menschen wenig Kinder und eine hohe Lebenserwartung haben, von Wahl zu Wahl größer.

Kommunen als Orte, in denen die Menschen leben, müssen sich auf diese demografische Entwicklung und die damit einhergehenden Veränderungen einstellen und „zukunftsfähig“ gemacht werden. Städte und Gemeinden müssen die soziale Infrastruktur mittel- und langfristig so weiter entwickeln, dass sie auch den älteren Menschen einen angemessenen Lebensstandard bietet. Denn gerade im höheren Lebensalter werden die Kommunen mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt der Seniorinnen und Senioren.

 

Seit 2005 nimmt der Seniorenbeirat Rhede laut Satzung, beschlossen vom Rat der Stadt Rhede am 27.12.2004, die Interessen und Belange der älteren Menschen wahr und entwickelt Ideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Seniorinnen und Senioren in der Stadt.

 

So haben Seniorenbeirat und Vereine und Verbände der Rheder Seniorenarbeit in den letzten Jahren bereits viele Fortschritte und Verbesserungen mit Unterstützung von Rat und Verwaltung für die ältere Generation initiiert und eingeführt. Dies gilt es anzuerkennen und wertzuschätzen. Nichtsdesto-trotz fordert der Seniorenbeirat der Stadt Rhede die Politik bzw. die Parteien auf, ihre Unterstützung bei vielen nach wie vor seniorenrelevanten Themen noch zu steigern. Da gäbe es noch viel zu erledigen, betont der Beirat.

 

Die sich aus den demografischen Veränderungen ergebenden Aufgaben lassen sich nur von allen Generationen gemeinsam lösen. Die kommunale Politik muss dazu die notwendigen Rahmenbedin-gungen liefern.

 

Luzia Höyng

Vorsitzende des Seniorenbeirates Rhede

 

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von Volker Grote Westrick

Gemeinsame Pressemitteilung

Wir haben die Wahl!
Unsere Stimmen für die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen!
Gemeinsam rufen der Landesjugendring, der Landesintegrationsrat, die Verbände der Freien Wohlfahrts-pflege, der Sozialverband SoVD und die Landesseniorenvertretung alle Wahlberechtigten dazu auf, die Chance zu nutzen und bei den Kommunalwahlen abzustimmen!
Am 13. September wird in den nordrhein-westfälischen Kommunen darüber entschieden, wer in den nächsten fünf Jahren die Interessen der Menschen vertritt. Dazu stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien sowie Parteiunabhängige zur Wahl. Allen, die sich mit Mut und Kraft auf der Grundlage unserer Verfassung für die Bürgerinnen und Bürger an ihren Lebensorten engagiert einsetzen, gebührt Anerkennung und Wertschätzung!
Die Themen, die auf der kommunalen Ebene bewegen, sind so vielfältig wie die Menschen. Gute, gleich-wertige Lebensverhältnisse gilt es, zu erreichen und zu erhalten. Die aktuelle Corona-Pandemie weist uns deutlich auf Defizite und Mängel in unserem Land hin. Besonders in diesen Zeiten, in denen die Corona-Pandemie unser aller Leben bestimmt, ist es wichtig, solidarisch für ein Miteinander unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, Lebenslagen und Lebensweisen zu streiten.
Die aktuellen Wirkungen und die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie müssen auf der kommunalen Ebene von allen Menschen bewältigt werden. Daher ist es entscheidend, dass diejenigen politischen Kräfte, die sich für ein solidarisches Miteinander in den Kommunen stark machen, auch Rückhalt durch Stimmen dafür erhalten. Wesentlich ist dabei allen Unterzeichnenden, darauf hinzuweisen, dass die Kosten der Corona-Pandemie nicht auf ohnehin schwächere Bevölkerungsgruppen fallen.
Deshalb fordern die Unterzeichnenden dazu auf, am 13. September wählen zu gehen, für die Menschen und für unsere Demokratie!
 Landesseniorenvertretung NRW e.V.  Dunantstraße 30  48151 Münster  Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW c/o Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.  Georgstr. 7  50676 Köln  Landesintegrationsrat NRW  Haroldstraße 14  40213 Düsseldorf
 Landesjugendring NRW e.V.  Sternstraße 9 - 11  40479 Düsseldorf
 Sozialverband Deutschland SoVD /Landesverband NRW  Erkrather Straße 343  40231 Düsseldorf

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von Volker Grote Westrick

Seniorenorganisationen fordern „Digitalpakt Alter"

Stellungnahme der BAGSO zum Achten Altersbericht der Bundesregierung

 

Der Zugang zum Internet muss für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Alter gewährleitet sein. Das ist aus Sicht der BAGSO das zentrale Ergebnis des Achten Altersberichts der Bundesregierung „Ältere Menschen und Digitalisierung“, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Altersberichtskommission hat die große Bedeutung der Digitalisierung für das Leben älterer Menschen in den Fokus gerückt. Die BAGSO fordert in ihrer Stellungnahme zum Altersbericht - analog zum „DigitalPakt Schule“ - einen „Digitalpakt Alter“.

„Teilhabe und Teilnahme am konkreten Leben bedeuten Lebensqualität – auch in den Jahren obendrauf. Bescheid wissen, mitreden und mitmachen helfen. Und die neuen Medien sind dabei eine zusätzliche Chance. Auch bei Krankheit und Immobilität können die digitalen Kontakte eine große Hilfe sein“, so der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering.

Nach Ansicht der BAGSO müssen älteren Menschen in allen Kommunen niedrigschwellige Angebote zum Erwerb von digitalen Kompetenzen offen stehen, die die Vielfalt der älteren Generationen berücksichtigen. Die Verfügbarkeit des Internets ist für alle zu gewährleisten, unabhängig von Wohnort, Wohnform und finanziellen Möglichkeiten. Dies gilt insbesondere auch für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, die aufgrund mangelnder Internetverbindungen bislang häufig von digitaler Teilhabe ausgeschlossen sind.

Zugleich fordert die BAGSO in ihrer Stellungnahme das Recht auf ein Leben ohne Internet. Analoge Zugänge und Angebote wie z.B. bei Behördenangelegenheiten, Fahrscheinkauf, Bankgeschäften und vielem mehr, müssen weiterhin ohne Nachteile wie erhöhte Servicegebühren verfügbar sein.

Für den Einsatz von digitalen Technologien in der Pflege befürwortet die BAGSO die Empfehlung der Altersberichtskommission, diese immer nur unterstützend, niemals jedoch als Ersatz einzusetzen. Ethische Fragen sollten frühzeitig und unter Einbeziehung der Betroffenen diskutiert werden.

Der Achte Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ wurde von einer Expertenkommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Kruse ausgearbeitet. Die BAGSO stand als Vertretung der Betroffenen im engen fachlichen Austausch mit der Altersberichtskommission.

 

Stellungnahme „Ältere Menschen und Digitalisierung"

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von Volker Grote Westrick

Startschuss für Nationale Demenzstrategie

BAGSO beteiligt sich aktiv an Umsetzung

Mit dem heutigen Beschluss des Bundeskabinetts wurde die Nationale Demenzstrategie auf den Weg gebracht. Ziel ist, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen nachhaltig zu verbessern und dafür tragfähige Strukturen zu schaffen. Die Strategie wurde in gemeinsamer Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums für Gesundheit unter Mitwirkung der Bundesländer, Kommunen und einer Vielzahl von Organisationen erarbeitet. Sie benennt Handlungsfelder und zeigt eine Vielzahl konkreter Maßnahmen auf, die in den nächsten Jahren auf unterschiedlichen Ebenen verfolgt werden sollen.

Die BAGSO hat sich aktiv an der Erarbeitung der Strategie beteiligt und wird sich nach Kräften in die konkrete Umsetzung einbringen. „Jeder Mensch ist einzigartig und Teil unserer Gesellschaft, ob mit oder ohne Demenz. Es ist gut, dass das Thema mit einer nationalen Strategie oben auf die Tagesordnung gesetzt wird. Es kommt nun darauf an, dass alle Beteiligten in Bund, Ländern und Kommunen mitmachen“, so der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering.

Die bei der BAGSO angesiedelte Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz begleitet seit 2018 bestehende und neue lokale Demenznetzwerke mit Erfahrungsaustausch, fachlichen Impulsen und überregionaler Vernetzung. Im Bundesprogramm Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz, das ab 1. Oktober 2020 fortgesetzt wird, unterstützt sie die geförderten Projekte durch individuelle Projektberatung.


Über die BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt über ihre 119 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen – dazu gehören auch die alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentage – wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

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von Volker Grote Westrick

Digitalisierung – (k)ein Problem

Karikaturenwettbewerb zu Alter und Digitalisierung 

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat den Karikaturen-Wettbewerb „Digitalisierung – (k)ein Problem?“ gestartet. Gesucht werden Karikaturen und Cartoons, die sich mit dem Einfluss digitaler Technologien auf das Leben älterer Menschen auseinandersetzen. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 14. September 2020 möglich. Eine unabhängige Jury vergibt Preise im Gesamtwert von bis zu 15.000 Euro. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Wenn es darum geht, im Alter selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben, spielen neue Technologien eine zunehmend stärkere Rolle. Es gibt sowohl ältere Menschen, die digitale Produkte und Anwendungen schnell für sich zu nutzen wissen, als auch jene, die der Technik skeptisch begegnen.

Ziel des Karikaturenwettbewerbs ist es, mit den Mitteln der Satire die zahlreichen Stereotype und Vorurteile aufzubrechen und differenzierte Altersbilder zu zeichnen. Karikaturen sind ein geeignetes Mittel, die vielfältigen Formen der Aneignung und Auseinandersetzung humorvoll zu beleuchten.

In zwei Themenkategorien werden jeweils drei Geldpreise vergeben:

  1. Online oder offline? Die Nutzung von PCs, Smartphones und Tablets sowie die Kommunikation in digitalen Medien.
  2. Smarte neue Welt. Weitere Geräte und Anwendungen, die das selbstbestimmte Leben im Alter in der Gegenwart oder Zukunft unterstützen können (Smart Home-Systeme, Pflegeroboter, Wearables etc.)

Die Erstplatzierten der Kategorien erhalten jeweils 3.000 Euro, die Zweitplatzierten jeweils 2.000 Euro und die Drittplatzierten jeweils 1.000 Euro. Darüber hinaus kann die Jury kategorienunabhängig sechs Sonderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro vergeben.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.bagso.de/karikaturenwettbewerb.

 

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