Aktuelles und Wichtiges

von Volker Grote Westrick

Wahl des Seniorenbeirates im Januar 2021

Gesucht werden neue Kandidaten, die sich mit Lebenserfahrung und Kreativität für die Belange der älteren Menschen einsetzen.

 

Der Seniorenbeirat erfüllt seine Aufgaben unabhängig von Parteien und Konfessionen.

Er setzt sich bei Politik und Verwaltung für die Belange der älteren Menschen ein und entwickelt Ideen zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse in der Stadt Rhede. Die Gestaltungsaufgabe „Alter“, vor die besonders in diesen Zeiten der demografischen Entwicklung alle Verantwortlichen gestellt sind, lässt sich in der Gemeinde mit engagierten Seniorinnen und Senioren wesentlich besser lösen, als ohne sie.

Die Arbeit im Seniorenbeirat ermöglicht jedem auch im Alter noch neue Erkenntnisse zu erlangen, Schulungen und Seminare zu besuchen und in einem dynamischen Team Projekte zu entwickeln, zum Beispiel zu den Themen: Verkehr, Barrierefreiheit, Pflege, Gesundheit und Soziales.

Alle in der örtlichen Seniorenarbeit tätigen Vereine, Verbände und Gruppen in der Stadt Rhede sind berechtigt, Delegierte für die Delegiertenversammlung sowie Kandidatinnen /Kandidaten für den Seniorenbeirat zu benennen. Jeder Verein, jeder Verband und jede Gruppe kann bis zu vier stimmberechtigte Delegierte benennen.

Auch nichtorganisierte einzelne Seniorinnen und Senioren können Delegierte für die Delegiertenversammlung sowie Kandidatinnen/Kandidaten für den Seniorenbeirat sein.

Sie müssen 10 Unterschriften für eine Delegation oder Kandidatur beibringen.

Die Vorschlagsliste muss Name, Vorname, Wohnort, Straße, Geburtsdatum und Unterschrift der Seniorinnen/Senioren enthalten, die die Delegierte/den Delegierten bzw. die Kandidatin/den Kandidaten unterstützen.

 

Wer Interesse an dieser wichtigen und spannenden Arbeit im Seniorenbeirat oder noch Fragen zur Wahl hat, kann sich gerne bei der Vorsitzenden des Seniorenbeirates Luzia Höyng, Tel. 2597 oder den beiden Stellvertretern Bernd Tielkes, Tel. 807525 und Christel Steverding Tel.1407 melden.

 

 

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von Volker Grote Westrick

"Sicher im Alter": Verkehr und Kriminelle im Blick

Pressemitteilung

"Sicher im Alter" - ein Anliegen, das sowohl die Politik in Nordrhein-Westfalen als auch die Landesseniorenvertretung
NRW (LSV NRW) sich auf die Fahnen geschrieben haben und für das sie sich gemeinsam
weiter präventiv einsetzen wollen.
Jürgen Jentsch, der Vorsitzende der LSV, war jetzt Referent bei einer Fachtagung im Innenministerium in Düsseldorf, bei der Innenminister Herbert Reul sagte: „Ob vor Kriminalität oder im Straßenverkehr: Unsere moralische Verpflichtung ist es, schwache Menschen besonders zu schützen.“ Die Veranstaltung sollte einen Überblick zu einzelnen Kriminalphänomenen
sowie zu den Gefahren im Verkehr geben, vor allem aber die daraus abzuleitenden Möglichkeiten beleuchten, ältere Menschen besser zu schützen. Die Teilnehmenden erfuhren, dass allein die Betrugsmaschen „Enkeltrick“ und „falscher Polizist" zwischen 2017und 2019 einen Schaden von mehr als 39 Millionen Euro zum Nachteil älterer Menschen verursacht haben. Minister Reul betonte, dass diese Veranstaltung der Einstieg in eine noch intensivere Zusammenarbeit der Polizei mit den örtlichen Seniorenakteuren sein solle.
Dies konnte Jürgen Jentsch nur begrüßen, der in seinem Redebeitrag die bereits gute Zusammenarbeit
mit dem Landeskriminalamt und dem Landespräventionsrat in Sachen Kriminalitätsvorbeugung hervorhob.
Er begrüßte die Vorstellungen der Jungunternehmer „Rufus“, deren moderner "Telefonblocker"
nicht erwünschte Anrufe abwehren kann. Jentsch: "Gerade vor Ort muss alles getan werden, um die
Menschen über lauernde Gefahren aufzuklären." Dies geschehe häufig bereits durch eine enge Zusammenarbeit
mit der Verkehrswacht, die durch unterschiedliche Informations- und Mitmach-Angebote
die persönliche Verkehrssicherheit deutlich erhöhen könne.
Jentsch wiederholte auch die Forderung der Landesseniorenvertretung NRW nach mehr örtlicher Kriminalprävention:
„Nur vor Ort, in ihren Stadtteilen kann man die älteren Menschen erreichen.“ Gemeinsam
mit den örtlichen Seniorenvertretungen könne so ein weiteres Standbein präventiver Arbeit ausgebaut
werden.
Jürgen Jentsch
Vorsitzender

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von Volker Grote Westrick

Kommunen brauchen Seniorenvertretungen!

Pressemitteilung

„Auf wie viel Lebenserfahrungen, Kreativität und Chancen jene Städte und Gemeinden freiwillig verzichten,
die keine kommunale Seniorenvertretung einrichten, darauf kann man nicht oft genug hinweisen".
Jürgen Jentsch, der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW),
hat gute Argumente auf seiner Seite, wenn er für die Partizipation älterer Bürgerinnen und Bürger am
politischen Leben in den Kommunen wirbt: "Die Gestaltungsaufgabe Alter, vor die besonders in diesen
Zeiten der demografischen Entwicklung alle Verantwortlichen gestellt sind, lässt sich in Zusammenarbeit
mit engagierten Seniorinnen und Senioren wesentlich besser lösen als ohne sie". Mehr als 160
aktive Seniorenvertretungen in NRW beweisen dies Tag für Tag.
Noch vor den Kommunalwahlen dieses Septembers hatte die LSV NRW als Dachverband der lokalen
Seniorenvertretungen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister jener Kommunen angeschrieben, die
bisher keine Seniorenvertretung haben. "Es ging uns um die Sensibilisierung für das Thema der Teilhabe
älterer Bürgerinnen und Bürger", betont Jentsch. Damit dieses Anliegen auch nach der Konstituierung
der neuen Räte - mit teilweise nach der Stichwahl auch neuen Stadtoberhäuptern - in die Kommunen
getragen wird, will die LSV NRW diese Kontaktaufnahme zum Ende des Jahres noch einmal
wiederholen.
Neben dieser aktuellen Aktion wirbt die Landesseniorenvertretung kontinuierlich für die Neugründung
von lokalen Seniorenvertretungen. Der § 27 a der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
bietet dazu den gesetzlichen Bezug. In der Praxis kann sich die LSV NRW dabei auch auf die Unterstützung
der Mitglieder verlassen. "Regionale Vernetzungen einzelner Seniorenvertretungen, Gründungen
auf Kreis-Ebene und Werbung in den jeweiligen Nachbarkommunen sind für uns erfreuliche Ansätze,
solche Gremien auch ,von unten' zu fordern". Beratung, Seminare und Unterstützung bei der
Konstituierung gehören zu den Aufgaben, die die in Münster ansässige Landesseniorenvertretung
NRW mit großem Einsatz betreibt. "Denn wir erleben es in den Berichten über die konkreten Erfolge,
die die örtlichen Seniorenvertretungen in ihren Gemeinden erzielen, immer wieder: Die unabhängige
politische Arbeit dieser Gremien trifft auf viel positive Resonanz, gerade auch bei den Bürgermeisterinnen
und Bürgermeister", weiß Jürgen Jentsch. Denn: "Was mit dem Blick aus Seniorensicht zum Beispiel
zu den Themen Verkehr, Barrierefreiheit, Pflege oder Quartiersmanagement diskutiert wird, sorgt
im Grunde für mehr Qualität für alle Bürgerinnen und Bürger".
Deshalb setzt der Vorsitzende, ebenso wie sein Vorstandsteam, auf mutige Vorstöße in all jenen Kommunen
die glauben, auch ohne kommunale Seniorenvertretung auszukommen. "Wer sich in Städten
und Gemeinden umhört, in denen die parteipolitisch neutralen Seniorenvertretungen zum Teil seit Jahren
mitreden können, dem sollten angesichts positiver Stimmen rasch die Gegenargumente ausgehen",
wollen Jentsch und die Landesseniorenvertretung NRW weiter Werbung für die Beteiligung von Lebenserfahrung,
Kreativität und neuen Chancen bei der Gestaltung des Alltags in den Kommunen machen.
Jürgen Jentsch
Vorsitzender

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von Volker Grote Westrick

Internationaler Tag der älteren Menschen

BAGSO warnt vor Rückschlägen bei Altersbildern
Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorga-nisationen dazu auf, ältere Menschen in ihrer Selbstbestimmt-heit, Eigenverantwortlichkeit und Vielfalt auch in Krisenzeiten zu respektieren. Die Corona-Krise hat nach Ansicht von Seniorenorganisationen zu Rückschlägen in der Entwicklung von realistischen Altersbildern geführt. Ältere werden in der Pande-mie häufig per se als Risikogruppe dargestellt. Das befördert eine einseitige Sicht auf ältere Menschen als Schutz- und Hilfe-bedürftige. Diese Sichtweise ist angesichts der vielfältigen Le-benslagen älterer Menschen nicht zeitgemäß.
Die BAGSO setzt sich dafür ein, dass ältere Menschen auch in Krisenzeiten zu Wort kommen und gehört werden. Sie sollten in allen gesellschaftlichen Bereichen mitwirken und mitgestalten können. Ihre Teilhabe und ihr Engagement sind unverzichtbar für den Erhalt einer lebendigen Bürgergesellschaft.
Politik, Medien und Gesellschaft sind gefordert, die Vielfalt älte-rer Menschen sichtbar zu machen und in der öffentlichen Dis-kussion zu transportieren. Differenzierte Bilder vom Alter wir-ken Diskriminierung entgegen und haben einen positiven Ein-fluss auf das Selbstbild. Sie unterstützen das Miteinander der Generationen und den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Pressekontakt
BAGSO
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Barbara Stupp
Telefon 02 28 / 24 99 93 12
stupp@bagso.de
Bonn, 30.9.2020

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von Volker Grote Westrick

Digitalisierung: Die Rechte Älterer stärken

Pressemitteilung

 

Internationale Konferenz ruft Europäische Union zum Handeln auf
Die Förderung von Menschenrechten im Alter steht im Fokus einer heute beginnenden internationalen Online-Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Eines der Schwerpunkt-Themen ist die Digitalisierung, die durch die COVID-19-Pandemie beschleunigt worden ist und erhebliche Auswirkungen auch auf das Leben älterer Menschen hat. Dies gilt unter anderem für die soziale Interaktion, den Zugang zu Informationen und die Erbringung von Dienstleistungen. Diese verstärkte Nutzung digitaler Technologien bleibt auch nicht ohne Konsequenzen für unsere Menschenrechte.
Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission und mehrerer Mitgliedstaaten sowie Vertreterinnen und Vertreter europäischer Seniorenorganisationen diskutieren zwei Tage lang darüber, wie ältere Menschen stärker von der Digitalisierung profitieren können. Die Konferenz wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der AGE Platform Europe und der BAGSO – der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen – veranstaltet.
„Die Digitalisierung eröffnet große Chancen für die soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben im hohen Alter, auch unter schwierigen Bedingungen. Diese Chancen müssen wir nutzen. Gerade in Zeiten von Corona hat sich gezeigt: Wenn Menschen digital nicht dabei sein können, wächst die Gefahr zu vereinsamen“, betont Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey.
„Damit Menschen jeden Alters die Chancen der Digitalisierung nutzen können, müssen wir dafür sorgen, dass alle mit den notwendigen Geräten und Kenntnissen ausgestattet werden. Auch Ältere. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ältere Menschen auch in Zukunft ihr Recht auf Information, Bildung, soziale Teilhabe, Gesundheit und vieles mehr wahrnehmen können“, so der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering.

 

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