Aktuelles und Wichtiges

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Der Seniorenbeirat der Stadt Rhede bietet in Kooperation mit dem TV Rhede ein kostenloses Schnupper-Boule-Training an.

Am 29.6. von 15.00 – 17.00 Uhr treffen sich Interessierte auf dem Gelände des TV Rhede, Am Sportzentrum 6.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig und das Spielmaterial wird zur Verfügung gestellt.

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BAGSO warnt vor erneuter Isolation der Bewohnerinnen und Bewohner

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert, dass Besuche in Pflegeheimen auch dann weiter täglich möglich sein müssen, wenn die Corona-Testverordnung ausläuft. Die Verordnung, die die Finanzierung der kostenlosen Bürgertests regelt, ist bis zum 30. Juni 2022 befristet. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder hat die BAGSO die Politik dazu aufgefordert, im Falle des Auslaufens der Verordnung dafür Sorge zu tragen, dass Besuche in Pflege-heimen und in Krankenhäusern ungehindert möglich sind.

Während in fast allen Bereichen die Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben wurden, gilt in Pflegeheimen und Krankenhäusern weiter eine Corona-Testpflicht zum Schutz der besonders verletzlichen Menschen in diesen Einrichtungen. In Pflegeeinrichtungen werden Testmöglichkeiten häufig nur an bestimmten Wochentagen und in engen Zeitfenstern angeboten. „Wird an einer Testpflicht festgehalten, dann muss sichergestellt werden, dass solche Tests entweder in den Einrichtungen oder zumindest in der unmittelbaren Nähe der Einrichtungen jederzeit und kostenfrei gemacht werden können“, heißt es in dem Schreiben. Dies müsse „mit höchster Dringlichkeit“ geregelt werden. Sonst drohe erneut eine soziale Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Das enorme Leid, das hier-durch verursacht wurde, dürfe sich nicht wiederholen.

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BAGSO-Umfrage zu Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren

Die BAGSO setzt sie sich für ein Recht auf ein Leben ohne Internet ein: Niemand soll im Alltag ausgeschlossen werden, nur weil er kein Internet nutzt. Doch wo genau drückt der Schuh? Mit welchen Problemen haben Menschen ohne Internet konkret zu kämpfen? Das ist Thema der Umfrage „Leben ohne Internet – geht’s noch?“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

In einigen wenigen Fragen geht es darum, in welchen Bereichen Menschen ohne Internet auf Schwierigkeiten stoßen und welche Schwierigkeiten dies konkret sind. Auch nach guten Lösungen für alternative Angebote zum Internet wird gefragt. Ziel ist es, sich auf der Grundlage der Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren gemeinsam für gute Lösungen einzusetzen.

Die Umfrage kann handschriftlich oder im Internet ausgefüllt werden. Der gedruckte Fragebogen kann – bei Bedarf auch in größerer Stückzahl – per Mail unter umfrage@bagso.de oder telefonisch unter 0228 – 24 99 93 55 bestellt werden. Alle Informationen zur Umfrage finden Sie unter www.bagso.de/umfrage.Einsendeschluss ist der 15. Juli 2022.

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BAGSO fordert Entwicklung einer Nationalen Bildungsstrategie


Der Wunsch, Neues zu erfahren und dazuzulernen, ist unabhän-
gig vom Lebensalter. Bildung im Alter trägt zu gesellschaftlicher
Teilhabe, Wohlbefinden und Gesundheit bei. In einer Gesell-
schaft des langen Lebens wird sie immer wichtiger. In ihrem Po-
sitionspapier „Bildung im Alter – für alle ermöglichen“ ruft die
BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisatio-
nen dazu auf, in allen Kommunen Bildungsangebote zu schaf-
fen, die die vielfältigen Lebenslagen und Interessen älterer
Menschen berücksichtigen. „Bildung ist ein Menschenrecht und
daher allen Menschen unabhängig von ihrem Lebensalter zu er-
möglichen“, heißt es in dem Positionspapier.

Die BAGSO fordert, das Thema Bildung im Alter als politische
Aufgabe in Bund, Ländern und Kommunen zu verankern und be-
nennt konkrete Schritte zu einer Nationalen Strategie für Bil-
dung im Alter. So müssten leicht zugängliche, quartiersbezo-
gene Lernorte und Bildungsangebote im direkten Wohnumfeld
älterer Menschen sowie zugehende Formate geschaffen wer-
den. Diese sollten zusammen mit älteren Menschen entwickelt
werden und kostenfrei oder kostengünstig sein, um niemanden
auszuschließen. Auch thematische Vielfalt muss nach Ansicht
der BAGSO gefördert werden. Benötigt würden zum Beispiel An-
gebote in den Bereichen Digitalisierung, Gesundheitskompetenz
und politische Bildung

Im Rahmen einer Nationalen Strategie für Bildung im Alter gelte
es auch, die Qualität der Bildungsangebote zu verbessern, heißt
es in dem Positionspapier. Dazu sei es notwendig, das Berufs-
feld der Geragogik und der Bildungsarbeit mit älteren Men-
schen insgesamt zu stärken.

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BAGSO appelliert an Mitglieder des Deutschen Bundestages

Der Deutsche Bundestag wird in dieser Woche über das Steuerentlastungsgesetz 2022 abstimmen, dass für Berufstätige eine einmalige Energiepreis-Pauschale von 300 Euro vorsieht. Rentnerinnen und Rentner sollen eine solche Pauschale nicht erhalten. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen protestiert gegen diese Ungleichbehandlung. In einem Brief an die Mitglieder im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages heißt es: „Warum soll ein Gutverdiener eine Einmalzahlung von 300 Euro zum Ausgleich für gestiegene Kosten erhalten, die Rentnerin mit Alterseinkünften knapp über Grundsicherungsniveau nicht.“

Als Interessenvertretung der älteren Generationen bezeichnet die BAGSO die Regelung als vollkommen unverständlich und nicht akzeptabel. „Höhere Heiz- und Stromkosten treffen Rentnerinnen und Rentner im Zweifel sogar mehr als Beschäftigte, die tagsüber nicht zu Hause sind. Gerade Menschen mit kleinen Renten sind in der aktuellen Situation auf Unterstützung angewiesen“, heißt es wörtlich in den Schreiben.

Auch der Verweis auf aktuelle Rentenerhöhungen rechtfertigt nach Ansicht der BAGSO diese Entscheidung nicht. Die jährliche Rentenanpassung ist den Bezieherinnen und Beziehern gesetzlich zugesichert und orientiert sich an der Entwicklung der Arbeitnehmereinkünfte im Vorjahr. „Niemand käme ernsthaft auf die Idee, bei den nun begünstigten Berufstätigen danach zu unterscheiden, wer in 2022 von einer Tariferhöhung profitiert und wer nicht“, so die BAGSO.

Das Steuerentlastungsgesetz 2022 wird am 11. Mai 2022 im Finanzausschuss beraten und liegt am 12. Mai 2022 dem Bundestag zur Entscheidung vor.