Aktuelles und Wichtiges

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Am letzten Oktoberdonnerstag hatte der Seniorenbeirat zu einem Schnupperkurs Boule auf der Anlage des TV Rhede eingeladen. Bei bestem Spätsommerwetter kamen Seniorinnen und Senioren zum TV-Gelände, um sich mit Boule bekannt zu machen und es zu spielen. Die Veranstalter waren sehr froh, dass viele Seniorinnen und Senioren das Angebot wahrnahmen. Schnell wurden drei Spielgruppen – darunter eine reine Frauengruppe - gebildet und man lernte die Regeln des Boule während des Spielens. Es ergaben sich interessante und knappe Spiele, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Am Ende war man sich einig, dieses Angebot zu wiederholen. Der Seniorenbeirat bedankt sich ausdrücklich beim TV Rhede, der dieses Angebot überhaupt möglich gemacht hatte.

 

 

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PRESSEMITTEILUNG
Ein Auge auf das Entlassmanagement haben
Mit dem Ende eines Krankenhaus-Aufenthaltes sind für viele – besonders für ältere - Men-
schen die Sorgen längst nicht vorbei: Wie kann es zuhause weitergehen, wer kümmert sich,
wenn eine neue Lebenssituation entstanden ist? Hilfreich ist hier ein funktionierendes „Ent-
lassmanagement“, um dessen Einhaltung sich bereits viele Kommunale Seniorenvertretun-
gen kümmern. „Wir als Vertretung der Älteren in unserem Land bemühen uns vor Ort nach
Kräften, dass Krankenhäuser und Kliniken hier im Sinne der Patientinnen und Patienten
tätig werden“, so der Vorstand der Landesseniorenvertretung NRW (LSV).
Seit 2017 gibt es die Verpflichtung, dass sich Krankenhäuser bereits mit dem Beginn der
Behandlung von Menschen um deren spätere Entlassung kümmern sollen. „Patienten und
Angehörige müssen sich über die lückenlose Versorgung nach der Rückkehr in den Alltag
informiert und begleitet fühlen“, betont Jürgen Jentsch, der Vorsitzende der LSV. Vielerorts,
so ergab sich in einer aktuellen Diskussionsrunde von Seniorenvertretungen (SV), klappe
diese Unterstützung bereits reibungslos. Dennoch sieht die LSV hier noch ein breites Hand-
lungsfeld gerade für die lokalen SV. “Zu schauen, ob das Entlassmanagement in der eige-
nen Kommune funktioniert, ist enorm wichtig“, zog der Vorstand deshalb eine Bilanz der
Gespräche rund um den Übergang vom Krankenhaus zurück ins Alltagsleben. „Vom einfa-
chen Fragebogen bei der Aufnahme bis hin zu einem übersichtlichen Entlassplan, der die
nachfolgende Behandlung und Versorgung regelt, sollte die Klinik im Sinne der Erkrankten
handeln“, sieht der LSV-Vorstand in der Kontrolle – und auch der Anmahnung - dieser Re-
gelungen eine stetige Aufgabe der Seniorenvertreter. „Sie können dazu auch ihren Sitz in
den Konferenzen Alter und Pflege und den Gesundheitskonferenzen ihrer Kommunen nut-
zen“, darauf weist der LSV-Vorstand hin.

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Am 28.09. referierte Frau Decking vom Kreis Borken zum Thema Pflegefinanzierung.

Trotz der Einschränkungen wegen Corona war der Vortrag gut besucht.

Frau Decking vermochte das Thema interessant herüber zu bringen, so dass die Zuhörer

nach Beantwortung ihrer Fragen zufrieden und mit viel neuem Wissen ihren Heimweg antreten konnten

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In den Chor der vielerorts laut gewordenen Kritik an der "Pflegeversicherungs-Reform" des Bundesgesundheitsministers stimmt auch die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) vernehmlich ein: "Als Interessenvertretung älterer Menschen sagen wir es deutlich und scharf: Eine nachhaltige Reform der seit Jahren betriebenen ‚Flickschusterei‘ rund um die Finanzierung muss anders aussehen", so betont der Vorsitzende Jürgen Jentsch für den Vorstand der LSV.

Gefordert werden von der Dachorganisation der kommunalen Seniorenvertretungen sowohl eine völlig neue Finanzierungsgrundlage der Pflegeversicherung als auch die Einführung von Personalbemessungs-Systemen. "Selbstverständlich sind wir für eine angemessenere Bezahlung der Pflegekräfte, aber die darf nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen". Die im Gesetz vorgesehene, zeitlich gestaffelte prozentuale Erleichterung bei den Eigenanteilen sehen die Mitglieder des LSV geradezu als zynisch an: "Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von nur gut sechs Monaten im Pflegeheim werden die erst nach einem Jahr Aufenthalt vorgesehenen Reduzierungen sehr viele Betroffene gar nicht mehr erreichen. Eine ursprünglich geplante Deckelung des Eigenanteils auf 700 Euro ist zudem sang- und klanglos versandet", bedauert die LSV-Spitze. Ebenso wie die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) erwartet auch die Landesseniorenvertretung stark steigende Eigenanteile. "Die notwendige und völlig korrekte Tarifbezahlung der Pflegekräfte wird - so steht es zu erwarten - auf dem Rücken der Pflegebedürftigen finanziert", befürchten Jürgen Jentsch und sein Vorstandsteam, wohin die Reise geht.

Die Corona-Pandemie habe sehr deutlich gezeigt, was in der Pflege schon seit vielen Jahren nicht funktioniere. Dass sich mit der jetzigen Pflegereform daran vermutlich nicht viel ändern werde, erzürnt die Seniorenvertreter und -vertreterinnen. "Jetzt werden keine Probleme gelöst, sondern nur auf jene verschoben, die ohnehin belastet sind", sagt Jürgen Jentsch und schließt sich der BIVA an: "Berlin bietet aktuell nur ein Pflästerchen für die großen Wunden des Pflegesektors".

Jürgen Jentsch

Vorsitzender

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BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering zum Tag der Pflege

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2021 fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen schnellstmöglich für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen. Dazu zählen angemessene Löhne auf der Grundlage eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrags und bessere Personalschlüssel. Die BAGSO unterstützt deshalb das Vorhaben der Bundesregierung, noch in dieser Legislaturperiode ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Mehrkosten nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen gehen.

„Die Leistungen, die während der Corona-Krise von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege in Heimen und ambulant erbracht wurden, können nicht hoch genug gewürdigt werden“, so der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. „Einmal mehr hat sich gezeigt, dass eine gute pflegerische Versorgung nur mit ausreichendem und qualifiziertem Pflegepersonal gewährleistet werden kann.“

Die BAGSO appelliert an die politisch Verantwortlichen, über das aktuelle Gesetzesvorhaben hinaus eine umfassende Reform der Pflegeversicherung auf den Weg zu bringen. Sie ist dringend notwendig, um die Kosten der pflegerischen Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung auf eine stabile und sozialverträgliche Finanzierungsgrundlage zu stellen