Aktuelles und Wichtiges

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Ältere Menschen nehmen fremde Hilfe oft ungern in Anspruch und denken, dass akute gesundheitliche Probleme, die von alleine gekommen sind, auch wieder von alleine weggehen. Die Erfahrungen zeigen, dass es viele seniorentypische Notfälle und Unfälle bei älteren Menschen gibt. Der letzte Erste-Hilfe-Kurs ist dann schon ziemlich lange Zeit her und es besteht dann Unsicherheit.

In unserem, speziell für Senioren und alle Junggebliebenen, Seminar zur Ersten Hilfe bei Senioren wird der Notfallsanitäter Gregor Schulte die folgenden Schwerpunkte besprechen.

 

            Themen:

  • Schlaganfall
  • Notfälle bei Diabetes (Zuckerkrankheit)
  • Atemnot
  • Herzinfarkt
  • Knochenbrüche nach Stürzen
  • Absetzen eines Notrufes
  • Sinn und Zweck eines Funkfingers (Hausnotruf)
  • Handhabung und Wirkung des Defibrillators

Das Seminar findet am Dienstag, den 07. Februar um 17:00 Uhr im DRK Zentrum Rhede, Kettelerstraße 11 (Kirmesplatz) statt.

Im Laufe des Seminars besteht auch die Möglichkeit alle Maßnahmen an Phantomen praktisch zu üben.

 

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Ergebnisse der BAGSO-Umfrage „Leben ohne Internet – geht’s noch?“

Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, stoßen in nahezu allen Lebensbereichen auf Schwierigkeiten. Das ist das Ergebnis der Umfrage „Leben ohne Internet – geht’s noch?“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, an der mehr als 2.300 Menschen ab 60 Jahre teilgenommen haben. Die BAGSO-Studie gibt erstmals einen umfassenden Einblick, welche subjektiven Erfahrungen von Ausgrenzung ältere Erwachsene ohne Zugang zum Internet machen und welche Le-bensbereiche betroffen sind. Besondere Schwierigkeiten bereitet demnach die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und von Bürgerdiensten sowie des Bankensektors. Betroffen sind nicht nur Ältere, die das Internet gar nicht nutzen, sondern auch diejenigen, deren digitale Kompetenzen für die oft komplexen Anforderungen nicht ausreichen.

Die Digitalisierung und die damit verbundene Streichung nicht-digitaler Angebote wird auch im Gesundheits- und Pflegebereich als belastend erlebt. Dies betrifft zum Beispiel Arztpraxen, die zur Terminvergabe nur noch schwer telefonisch erreichbar sind, sowie den Zugang zum Impfen und Testen in der Pandemie. Im Freizeit- und Kulturbereich sind Ticketbuchungen ohne Internet kaum noch möglich, genau wie die Buchung von Fahrkarten sowie Fahrplanauskünfte im Bereich Mobilität. Verträge können häufig nur noch digital abgeschlossen werden oder der Abschluss auf dem Papierweg ist mit mehr Kosten verbunden. Aus den Schilderungen der Befragten wird deutlich, dass sie sich dadurch ausgegrenzt und diskriminiert fühlen. Dringend gewünscht und benötigt werden weiterhin klassische Zugangswege: telefonisch, postalische und persönliche Erreichbarkeit und gedruckte Materialien und Formulare.

„Wer möchte, dass ältere Menschen sich souverän durch das Gesundheits- und Pflegesystem bewegen, durch Techniknutzung länger selbstbestimmt und autonom leben können und als Bürgerinnen und Bürger gut informiert an Gesellschaft und Politik partizipieren, der muss einfache und verständliche digitale Lösungen entwickeln wie auch nicht-digitale Zugänge aufrechterhalten. Die große Zahl von Rückmeldungen auf unsere Umfrage zeigt, wie drängend das Problem ist“, so Regina Görner.

Die Umfrage „Leben ohne Internet – geht’s noch?“ wurde von der BAGSO von Mai bis Juli 2022 durchgeführt. Kern der Befragung war die offene Frage nach Situationen im Alltag, die ohne Internet Schwierigkeiten bereiten. Der Ergebnisbericht kann un-ter der Telefonnummer 0228 /24 99 93 – 0 oder online bestellt werden. Er kann zudem unter www.bagso.de heruntergeladen werden.

 

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BAGSO ruft auch Bund und Länder zum Handeln auf

Kreisfreie Städte und Landkreise sind verpflichtet, ein Mindestmaß an Beratung und offenen Hilfsangeboten für ältere Menschen zu gewährleisten. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens, das die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in Auftrag gegeben hat. Geprüft wurde, welche Verpflichtungen sich für Städte und Kreise als Träger der Altenhilfe aus dem Sozialgesetzbuch (§ 71 SGB XII) ergeben. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die Vorschrift vor allem auf Angebote für Beratung und Unterstützung zielt, weniger auf Geldleistungen. Die BAGSO fordert Städte und Kreise auf, eine Grundausstattung an Angeboten der offenen Altenarbeit bereitzuhalten. An Bund und Länder appelliert sie, zum Aufbau und zur Qualität der Angebote beizutragen.

„Das Rechtsgutachten zeigt auf, dass offene Altenarbeit keineswegs eine freiwillige Leistung ist, sondern dass kreisfreie Städte und Landkreise solche Strukturen in einem gewissen Umfang vorhalten müssen“, so die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner. „Beratung, Begegnungsstätten und Strukturen zur Förderung von Engagement sollte es an jedem Ort geben, im besten Fall gemeinsam mit älteren Menschen geplant. Denn Vorbeugen ist besser als Nachsorgen – und genau darum geht es bei der offenen Altenarbeit, wie sie in Paragraph 71 beschrieben wird.“

Abgesehen vom Thema Pflege bieten nur wenige Kommunen Beratung und Unterstützung im Alter an, wie eine Studie der BAGSO am Beispiel von 33 Kommunen 2021 aufgezeigt hat. Mancherorts wird eine offene Altenarbeit nach § 71 SGB XII überhaupt nicht umgesetzt. In anderen Kommunen werden im Einzelfall Geldleistungen gewährt. Das Rechtsgutachten kommt dagegen zu dem Ergebnis, dass Städte und Kreise verpflichtet sind sicherzustellen, dass Beratung und Unterstützung „jedenfalls auf einem Mindeststandard“ wirksam erbracht werden können. Andernfalls drohten die Ansprüche nach § 71 SGB XII ins Leere zu laufen. Dabei müssten die Städte und Kreise die Angebote nicht notwendig selbst vorhalten, sondern könnten sie im Zusammenwirken mit anderen öffentlichen oder privaten Akteuren erbringen.

Das Rechtsgutachten untersucht auch die Möglichkeiten von Bund und Ländern, die offene Altenarbeit zu fördern. Vor allem auf der Ebene der Länder sind demnach ergänzende bzw. konkretisierende Regelungen möglich. Dem Bundesgesetzgeber erschwere das sogenannte Durchgriffsverbot weitergehende Regelungen. Möglich wäre es aber, eine Einrichtung zu schaffen, die – vergleichbar der Bundesstiftung Frühe Hilfen – zur Qualitätsentwicklung in der Altenhilfe beitragen könnte. Die BAGSO ruft Bund und Länder auf, im Rahmen ihrer gesetzlichen Möglichkeiten die offene Altenhilfe zu befördern und damit auch gleichwertige Lebensbedingungen sicherzustellen.

Das Rechtsgutachten wurde erstellt von Prof. Dr. Johannes Hellermann, der an der Universität Bielefeld einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht innehat. Gefördert wurde die Untersuchung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Zum Rechtsgutachten „Die Altenhilfe nach § 71 SGB XII und der rechtliche Rahmen für ihre Weiterentwicklung“

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Am 03.12.2022 bietet der Seniorenbeirat Rhede in Zusammenarbeit mit der DRK-Jugend Rhede Seniorinnen und Senioren eine individuelle Schulung für das Smartphone an. Wenn Sie als Seniorin oder Senior eine Frage zur Bedienung ihres Smartphones haben, kommen Sie bitte am Samstag, 03.12.2022 von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr ins DRK-Haus in Rhede. Dort erwarten Sie Jugendliche des Jugendrotkreuz Rhede, um im persönlichen Gespräch mit Ihnen ihre Fragen zur Bedienung zu klären und zu erläutern. Der Seniorenbeirat Rhede bedankt sich schon jetzt beim Jugendrotkreuz Rhede für diese wichtige Unterstützung.

 

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Die Sterbevorsorge ist sicherlich kein Thema mit dem wir Menschen uns gerne beschäftigen, denn niemand beschäftigt sich gern mit dem Tod. Es ist nicht immer eine Frage des Alters, doch spätesten dann, wenn der Mensch selber spürt , dasss die Kräfte nachlassen und der Körper kleinere und größere Rückschläge erleidet, denkt man an das Ableben. Der Umstand ist unangenehm und verdeutlicht einem selbst, dass dasEnde des irdischen Daseins näher rückt.

Heute gibt es viele verschiedene Formen der Bestattung und schon vorher kann man sich informieren und eventuell Vorsorge treffen wie man eigentlich beerdigt werden möchte. Für die Hinterbliebenen  bedeutet das meist eine große Erleichterung wenn sie wissen, was der Verstorbene gewünscht hat. So unangenehm und ernüchternd die Organisation der eigenen Beisetzung ist, so beruhigend kann es aber auch sein, selbst zu wissen, was mit einem geschieht.

Am 15 Nov. 2022 um 17 Uhr im Rathaus Rhede lädt der Seniorenbeirat ein zu einem Informationsvortrag. Ein Bestattungsunternehmer aus Rhede wird zu allen Formen der Bestattung informieren: über Bestattungskosten für die verschiedenen Bestattungsformen über Sterbeversicherung und Vorsorgevertrag.

Es gibt auch die Möglichkeit  im anschließenden Gespräch Fragen zu stellen und Unklarheiten auszuräumen.

Der Vortrag ist kostenfrei