Aktuelles und Wichtiges

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So können Sie Nachbarschaftshelferin oder Nachbarschaftshelfer werden

Jeder kann sich ehrenamtlich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und Personen mit einem Pflegegrad unterstützen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hilfe pflegebedürftigen Kindern, Jugendlichen oder Älteren zugutekommt. Sofern die pflegebedürftige Person Ihre Leistung als Nachbarschaftshilfe in Anspruch nimmt, kann sie sich die hierfür ggf. entstandenen Aufwände bis zur Höhe des Entlastungsbetrags von der Pflegekasse erstatten lassen.

Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen:

  • Sie betreuen ehrenamtlich (nur eine Person).
  • Sie und die pflegebedürftige Person sind weder bis zum 2. Grad verwandt noch verschwägert.
  • Sie leben nicht mit der pflegebedürftigen Person im selben Haushalt.
  • Sie haben an einem kostenfreien, von den Pflegekassen anerkannten Pflege- oder Nachbarschaftshelferkurs gemäß § 45 SGB XI teilgenommen

Ab dem 01.01.2024 wird zudem klargestellt, dass die Nachbarschaftshilfe für die Anerkennung auch nicht gleichzeitig als Pflegeperson der/des Pflegebedürftigen fungieren darf.
Gleichwohl sieht die Anerkennung der Nachbarschaftshilfe auch eine Erleichterung vor. Um den Entlastungsbetrag nutzen zu können, reicht es nun aus, wenn die Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer entweder nachweisen, dass sie

• an einem Nachbarschaftshelferkurs oder
• an einem Pflegekurs teilgenommen haben
oder
• bestätigen, dass sie das Informationsangebot der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz kennen.

In diesem Zusammenhang wurde eine Broschüre mit den wichtigen Informationen für die Tätigkeit im Rahmen der Nachbarschaftshilfe erstellt. Die Informationsbroschüre erhalten Sie hier.

Möchten Sie die Broschüre lieber direkt ausgedruckt erhalten, können Sie diese unter https://broschuerenservice.mags.nrw/mags/shop/Nachbarschaftshilfe kostenfrei bestellen. Der Broschürenservice des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen lässt Ihnen die Broschüre dann per Post zukommen. Nutzen Sie für die Bestätigung, dass Sie das Informationsangebot kennen, das Musterformular. Die Bestätigung darüber, ob Sie an einem Pflegekurs oder einem Nachbarschaftshilfekurs teilgenommen oder das Informationspaket gelesen haben, senden Sie mit dem Erstattungsantrag an die jeweilige Pflegekasse. Ggf. stellen die jeweiligen Pflegekassen eigene Bestätigungsformulare zur Verfügung.

Falls Sie sich entscheiden, das Informationspaket zu lesen und dies zu bestätigen, ist es auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich, freiwillig an einem Nachbarschaftshelferkurs teilzunehmen. Aktuelle Kurstermine finden Sie hier.

Ob die Voraussetzungen als Nachbarschaftshelferin oder Nachbarschaftshelfer erfüllt sind, überprüft letztlich die jeweils zuständige Pflegekasse. Für diese Prüfung ist wiederum eine Einwilligung der oder des Ehrenamtlichen zum Datenabgleich notwendig.


Diese Aufgaben können Sie im Rahmen der Nachbarschaftshilfe übernehmen

Nachbarschaftshilfe soll vor allem im Alltag entlasten, soziale Kontakte fördern und Teilhabe ermöglichen. Alles, was die Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen und der Aufrechterhaltung der Selbstständigkeit im Alltag dient, kann im Rahmen der Nachbarschaftshilfe geleistet werden. Dabei ist es wünschenswert, dass die pflegebedürftige Person einbezogen wird und aktiv teilnimmt.

Mögliche Aktivitäten/Unterstützungsleistungen:

  • Zoobesuch
  • Theaterbesuch
  • Spazieren gehen
  • Kochen
  • Vorlesen
  • Rätseln
  • Basteln
  • Einkaufen
  • Spielen
  • Wäsche waschen
  • Arztbesuch
  • Behördengänge
  • Kaffee trinken
  • Freundschaftspflege
  • und vieles mehr

Da die Nachbarschaftshilfe die soziale Teilhabe fördern soll, fallen einige Tätigkeiten nicht in Ihren Aufgabenbereich als Nachbarschaftshelferin oder Nachbarschaftshelfer. Dazu gehören Tätigkeiten wie z.B. die Medikamentengabe oder pflegerische (körperbezogene) Maßnahmen.

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Luzia Höyng reicht Staffelstab weiter an Jochen Coppenrath

Seit dem 15.03.2005, und somit zur allerersten Wahl des Seniorenbeirates der Stadt Rhede, ist Luzia Höyng 1. Vorsitzende. Nun hat sie den Staffelstab an Jochen Coppenrath, bisher 2. Stellver-tretender Vorsitzender, weitergereicht. – Beim Treffen des Gesamtvorstandes des Seniorenbeirates vor wenigen Wochen wurde Coppenrath mit großer Mehrheit gewählt.

„Um einen geordneten Übergang zu gewährleisten, ist die Zeit einer Übergabe des Postens nach über 18 Jahren für mich gekommen“, sagte Luzia Höyng, die als Gründungsmitglied des Seniorenbeirates der Stadt Rhede von Anfang an die Interessen der Seniorinnen und Senioren vertreten und viele Projekte im Sinne der Bürgerschaft begleitet und ins Leben gerufen hat. Seit vielen Jahren ist Luzia Höyng mit dem Seniorenbeirat Rhede Mitglied der Landessenioren-vertretung NRW und hat sich in vielen Schulungen in Bereichen wie Moderation, Rhetorik und Pressearbeit fortgebildet.

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Bund, Länder und Kommunen in der Verantwortung

Eine gesunde Ernährung trägt gerade auch im Alter zu Wohlbefinden und Erhalt der Gesundheit bei. Zum Tag der Seniorenernährung am 28. September 2023 fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen von Bund, Ländern und Kommunen, eine gesunde und nachhaltige Ernährung im Alter, möglichst in Gemeinschaft, stärker zu fördern. Sie appelliert – wie bereits in ihrer Stellungnahme vom Februar 2023 – an die Bundesregierung, ältere Menschen in der geplanten Ernährungsstrategie angemessen zu berücksichtigen. Bei der Umsetzung der Strategie kann an beispielhafte Strukturen und Projekte angeknüpft werden, die in den vergangenen Jahren unter Mitwirkung des BAGSO-Projekts „Im Alter IN FORM“ in Ländern und Kommunen aufgebaut wurden.

Auf Länderebene setzt sich die BAGSO für eine Verstetigung der Vernetzungsstellen für Seniorenernährung ein. Diese Vernetzungsstellen unterstützen lokale Akteure durch Beratung, Vernetzung und Fortbildungsangebote. Sie haben ältere Menschen in Privathaushalten ebenso im Blick wie Menschen in teilstationären oder stationären Pflegeeinrichtungen sowie in Wohngruppen. Nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung durch den Bund mussten erste Vernetzungsstellen ihre Arbeit wieder einstellen, in anderen Bundesländern ist ihre Zukunft ungewiss.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir vom Pflegewegweiser NRW informieren Pflegebedürftige und pflegende Angehörige auf unserem Online-Portal rund um das Thema Pflege und lotsen Ratsuchende über unsere Hotline in die passenden Beratungs- und Hilfsangebote. Wir sind ein Projekt der Verbraucherzentrale NRW e.V. und werden finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Pflege sowie die Pflegekassen des Landes NRW.

Neu!
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Wir freuen uns, regelmäßig mit Ihnen in Kontakt kommen zu dürfen!

Herzliche Grüße und eine schöne Sommerzeit
Ihr Team vom Pflegewegweiser NRW
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Verbraucherzentrale NRW e.V.
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Der Seniorenbeirat Rhede bietet dienstags ab dem 04.07.2023 einen Kurs „Englisch für Senioren“ an. In diesem Kurs steht Englisch als die Sprache der Menschen von heute in lebensnahen Dialogen und Texten im Mittelpunkt. Die Senioren sollen die wichtigsten Sprachmittel lernen, um in Alltagssituationen – besonders als Reisende – kommunizieren zu können. Dabei lernen die Kursteilnehmer Interessantes über Land und Leute. Dabei kommt der Spaß auch nicht zu kurz. Dafür steht die Kursleiterin Frau Hengstermann, die als Dozentin für Englisch in der Erwachsenenbildung über entsprechende Kompetenz und Erfahrung verfügt.

Der Kurs findet im Pallotti-Haus montags in der Zeit von 09:30 – 11:00 Uhr statt. Das Lehrmaterial stellt der Seniorenbeirat Rhede leihweise zur Verfügung. Informationen zum Kurs – u.a. zu den Kursgebühren - und Anmeldungen bei Frau Hengstermann, 02872/9182499 bzw. 0151/70092438, oder Herr Klein-Uebbing, 02872/5019.