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Bundesseniorenministerin Anne Spiegel verleiht Preise des DigitalPakt Alter.


Berlin/Bonn, 14. Februar 2022. Die Initiative DigitalPakt Alter hat Unternehmen für innovative digitale Lösungen ausgezeichnet, die die Teilhabe älterer Menschen stärken. Die Auszeichnungen des Unternehmenswettbewerbs Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich wurden von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Anne
Spiegel, im Rahmen einer digitalen Preisverleihung überreicht. DiePreisträger sind zwei Entwickler von seniorenfreundlichen Bedienkonzepten für Smartphone und Tablet, eine Anwendung für virtuelles und
interaktives Vorlesen, ein umfassender Service für altersgerechtes Wohnen und ein bundesweites Beratungsangebot für das digitale Zuhause. Insgesamt gab es 51 Bewerbungen. Der DigitalPakt Alter wurdevom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend(BMFSFJ) und der BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen initiiert.

„Die eingereichten Lösungen zeigen eine große Vielfalt und Innovationskraft der Unternehmen“, so Bundesseniorenministerin Spiegel. „Die Bandbreite reicht von ganz jungen Start-ups bis hin zu etablierten DAX-Unternehmen.
Einfache, nutzerfreundliche Lösungen erleichtern Seniorinnen und Senioren den Einstieg in die digitale Welt und sind damit zukunftsweisend. Mit dem Unternehmenswettbewerb geben wir Impulse für einen barrierefreien Zugang in die digitale Welt für alle.“ BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner betont die wichtige Rolle, die ältere Menschen als Konsumentinnen und Konsumenten einnehmen: Digitale Produkte können für ältere Menschen
von großem Nutzen sein, aber digital allein reicht nicht: Die Qualität muss stimmen, und dazu gehört zunächst, dass Entwickler und Hersteller begreifen, was den Menschen wirklich nutzt. Ältere werden da viel zu oft gar nicht
gefragt. Es geht allerdings auch anders! Das zeigen die Preisträger im Wettbewerb.

Die Produkte und Services der ausgezeichneten Unternehmen unterstützen ältere Menschen beim Zugang und der Nutzung digitaler Technologien: Mit dem EinfachFon von Bo-Mobile GmbH lässt sich jedes Handy in ein nutzer-
freundliches Smartphone umwandeln. Ein niedrigschwelliges Bedienen handelsüblicher Tablets wird mit enna von der enna systems GmbH auch für Menschen ohne jegliche Vorerfahrung möglich. Die Lesido App der Lesido GmbH verbindet Menschen durch interaktives Vorlesen mithilfe einer digitalen Bilderbuch-Bibliothek mit Videochat-Funktion. Einen herstellerunabhängigen Rundumservice zu altersgerechtem Wohnen mit technischen Assistenzsystemen leistet BeHome von der Better@Home Service GmbH. Persönliche Betreuung und Unterstützung für alle Fragen rund um das digitale Zu-hause ob beim PC, Smartphone, WLAN oder TV liefert der Digital Home Service der Deutschen Telekom AG.

Fünf Preisträger werden ausgezeichnet.

Die Auswahl der fünf prämierten Unternehmen sei der Expertenjury nicht leichtgefallen, so Görner weiter. Es gab viele gute Ideen zur Stärkung der digitalen Teilhabe von Seniorinnen und Senioren. Die Gewinner erhalten das
Siegel des DigitalPakt Alter für ihre ausgezeichneten Produkte.

Die fünf ausgezeichneten Unternehmen sind:
 EinfachFon – Bo-Mobile GmbH: Das EinfachFon ist ein normales Smartphone, das per App zu einem leicht bedienbaren Handy mit reduziertem Funktionsumfang umgewandelt wird. So können ältere Nutzerinnen und Nutzer entsprechend ihrer individuellen digitalen Kompetenzen Funktionen hinzu- oder abschalten. Die Jury bewertete das EinfachFon als gute Einstiegslösung für ältere Menschen mit geringen digitalen Kompetenzen.

 enna – enna systems GmbH: enna ist ein niederschwelliges Bedienkonzept für handelsübliche Tablets. Durch das Auflegen haptischer Befehlskarten auf eine mit dem Tablet verbundene Docking Station können die Nutzenden Befehle auf dem Tablet ausführen.Das System ist kompatibel mit Tablets verschiedener Hersteller undträgt durch seine haptische und intuitiv verständliche Bedienbarkeitzur digitalen Teilhabe von Menschen ohne jegliche Vorerfahrungen bei.

 Lesido App – Lesido GmbH: Die Lesido App integriert eine digitale Bilderbuch-Bibliothek mit einem interaktiven Videochat für das Vorlesen auf Distanz. Die App verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche und eignet sich somit für Nutzende aller Altersgruppen. Das eröffnet eine Reihe integrativer Potenziale, etwa für Vorlesepatinnenund -paten, in Sprachkursen mit Geflüchteten und für Großeltern, die ihren Enkeln vorlesen.

 BeHome – Better@Home Service GmbH: BeHome bietet einen herstellerunabhängigen Rundumservice aus Beratung, Installation und Wartung im Bereich altersgerechtes Wohnen mit technischen
Assistenzsystemen. Sensoren erkennen Schäden und ungewöhnliche Vorkommnisse und melden sie per Tablet an die Bewohnerinnenbzw. Bewohner. Falls keine Reaktion auf den Alarm erfolgt, bekommen Angehörige, Nachbarn oder Pflegekräfte eine Benachrichtigung.
Besonders positiv bewertete die Jury, dass das System die individuellen Bedürfnisse der Anwendenden berücksichtigt und sich mit anderen Strukturen, etwa im Bereich präventiver Hausbesuche, kombinieren lässt.

 Digital Home Service – Deutsche Telekom AG: Der Digital HomeService der Deutschen Telekom ist ein Rundumservice  für alle Fragen rund um PC, Laptop, Smartphone, WLAN, Heimnetz und TV. Bereits eine halbe Million Menschen mit einem Durchschnittsaltervon 69 Jahren nutzen das Angebot. „Dass die Telekom analoge Beratung zu digitalen Services in ganz Deutschland zu erschwinglichenKonditionen anbietet, zeigt, dass sie ihrer Verantwortung für digitale
Teilhabe gerecht wird“, so das Urteil der Jury

Langjährige Expertise in der Jury
Die Auszeichnungen wurden von einer unabhängigen Jury, bestehend aus sieben Expertinnen und Experten in Sachen Digitalisierung im Alter, verliehen. Ihre Mitglieder:

 Dr. Regina Görner, Vorsitzende der BAGSO

 Dagmar Hirche, Vorstandsvorsitzende Wege aus der Einsamkeit e.V.

 Prof. Dr. Matthias von Schwanenflügel, BMFSFJ, Leiter Abteilung 3 Demografischer Wandel, Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege

 Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Psychologe und Alternsforscher an der Universität Heidelberg, Leiter des Fachübergreifenden Ausschusses Alter und Technik der DGGG

 Niklas Veltkamp, Mitglied der Geschäftsleitung Digitalisierung & Innovation, Bitkom e.V.

 Dr. Herbert Kubicek, Vorstand und Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Digitale Chancen

 Joachim Schulte, Stellvertretender Geschäftsführer Deutschland si-cher im Netz e.V.

Über den DigitalPakt Alter
Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative zur Stärkung von gesellschaftlicher Teilhabe und Engagement älterer Menschen in einer digitalisierten Welt. Initiiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen,wurde er im August 2021mit zunächst zehn Partnerorganisationen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gegründet.

Weiterführende Informationen

 Aktuelle Pressemappe
zum DigitalPakt Alter
 Website:
www.digitalpakt-alter.de

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Entscheidungshilfen der BAGSO in aktualisierter Neuauflage
erschienen

Die Entscheidung für den Einzug in eine stationäre Wohnform
im Alter will gut vorbereitet sein. Zwei Veröffentlichungen der
BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisatio-
nen bieten dazu Orientierung und konkrete Hilfestellung. Neben
grundsätzlichen Informationen enthalten die beiden Publikatio-
nen „Betreutes Wohnen“ und „Das richtige Senioren- und Pfle-
geheim“ detaillierte Checklisten, die bei der Recherche und
beim Besuch der ausgewählten Einrichtungen hilfreich sind.

Anhand eines Fragenkatalogs lassen sich Schritt für Schritt Qua-
lität und Leistungen verschiedener Anbieter bewerten und ver-
gleichen. In den Blick genommen werden unter anderem die
Lage und das Umfeld, die Wohnung bzw. der Wohnbereich, die
Atmosphäre im Haus und die angebotenen Leistungen. Über ein
Punktesystem kann ein Gesamtergebnis ermittelt werden. Die
Checklisten können helfen, eine fundierte Entscheidung für eine
passende Einrichtung zu treffen.

Die Checklisten wurden in Kooperation mit dem BIVA-Pflege-
schutzbund Bundesinteressenvertretung für alte und pflege-
betroffene Menschen erarbeitet. Sie wurden mit finanzieller
Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend aktualisiert und neu aufgelegt. Beide Check-
listen können heruntergeladen und digital ausgefüllt werden o-
der als Druckexemplare auch in größerer Stückzahl kosten-
frei bei der BAGSO bestellt werden:
http://www.bagso.de/publikationen

Zur Checkliste "Betreutes Wohnen"

https://www.bagso.de/publikationen/ckeckliste/betreutes-wohnen/

Zur Checkliste

  "Das richtige Pflege-und Seniorenheim"

https://www.bagso.de/publikationen/checkliste/das-richtige-pflege-und-seniorenheim/

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Nach einer Corona-Zwangspause und der Tatsache geschuldet, dass frühere Helfer in Ihren wohlverdienten „Ruhestand“ gegangen sind, konnte nun der Helferdienst des Seniorenbeirats Rhede wieder eingerichtet werden. Um ältere sowie hilfsbedürftige Menschen bei kleinen Reparaturen im Haushalt zu unterstützen oder kleinere Hilfestellungen in anderen Bereichen zu geben, haben sich erfreulicherweise 4 Herren gefunden, die als Helferdienst für Rhede und Umgebung tätig werden – gemäß dem Motto: Senioren helfen Senioren

 

Gerufen werden kann der Helferdienst z.B. für folgende Hilfestellungen: Kleinere Reparaturen oder Einstellungen an Haushaltsgeräten, Hilfe beim Anbringen kleiner Regale oder beim Leimen eines Stuhles oder Tisches, beim Auswechseln von Leuchtstoffen oder auch bei der Reparatur einer Klingel. All das sind Dinge, die die Helfer gerne für Sie erledigen – nicht aber aufwändige Zimmer-Anstriche oder Veränderungen oder Umbauten von Einbauküchen oder ähnlichem. Solche Tätigkeiten überschreiten grundsätzlich den Rahmen der Hilfestellungen und sollten vom Handwerker Ihres Vertrauens ausgeführt werden.

 

Wer also kleine Hilfestellungen und Reparaturen im Haus benötigt, meldet sich einfach telefonisch bei:

Bernhard Thielkes, Telefon 0 28 72 / 15 02

Klemens Bösing, Telefon 0 28 72 / 17 66

Hans Möllenbeck, Telefon 0 28 72 / 22 98

 

Wichtig zu wissen ist, dass der Helferdienst im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung nur unter 2G-Regelung für Sie tätig werden kann.

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LSV NRW zur Kritik an der Pflegeversicherung
"Das ist beschämend für Menschen am Ende ihres Lebens"


Seit den Anfängen der Pflegeversicherung 1995 beteiligt sich die Landesseniorenvertretung
Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) kontinuierlich auf verschiedenen Ebenen kritisch konstruktiv
an deren Umsetzungsprozess sowie an den seitherigen Reformen. Die LSV-Mitgliederver-
sammlung fordert jetzt von der Politik vehement Veränderungen im Hinblick auf die Finanzie-
rungsgrundlagen, die Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen und die Personalgewinnung so-
wie zur Flexibilisierung von ambulanter und stationärer Pflege.

 

Grundsätzlich, so der LSV-Vorstand zum Beschluss der Mitglieder, weise das Gesetz von
Anfang an gravierende Fehlstellungen auf. Jürgen Jentsch, der LSV-Vorsitzende: "Zwar
wurde damals als wichtiges Ziel benannt, Armut durch Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, doch
wir sehen heute, dass durchschnittlich zwei von drei Menschen in stationären Altenpflegeein-
richtungen die Kosten dafür nicht mehr aus Renteneinkünften und den Mitteln aus der Pfle-
geversicherung bestreiten können und so Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen. Hier ver-
fehlt das Gesetz sein Ziel. Vor allem aber ist es beschämend für Menschen am Ende ihres
Lebens.“


Der "Arbeitskreis Pflegeversicherung" der LSV hatte im Vorfeld der Mitgliederversammlung,
die in diesen Tagen in Essen stattfand, einen Forderungskatalog erarbeitet, dem die Dele-
gierten aus den kommunalen Seniorenvertretungen einhellig zustimmten. Wichtige Punkte
dieses Beschlusses, der jetzt den politisch Verantwortlichen zugeleitet wird, zielen darauf,
den Eigenanteil der Betroffenen zwischen Bedarf und der Deckung durch die bestehenden
Absicherungen grundsätzlich und dauerhaft zu reduzieren. "Dieser Eigenanteil muss ein für
alle zu Pflegenden leistbarer und gedeckelter Beitrag sein, bei dem auch die bisherige dyna-
mische Steigerung entfällt", so fordert die LSV eine grundsätzlich andere Finanzierung der
Versicherung, etwa durch eine "Bürgerversicherung".


Weil es ohne ausreichendes und qualifiziertes Personal keine gute Pflege geben kann, setzt
sich die LSV ebenfalls dafür ein, dass der Personalschlüssel den Bedürfnissen der zu Pfle-
genden angepasst sein muss. "Entlastende Arbeitsbedingungen und eine bessere Entloh-
nung der Pflegekräfte sind bedeutsam, um dem sich gerade jetzt in der Pandemie deutlich
und dramatisch abzeichnenden Zukunftsproblem des Pflegekräfte-Mangels noch entgegen
treten zu können", verlangt die Landesseniorenvertretung ein zügiges Handeln der Verant-
wortlichen. "Ein Pflege- und Gesundheitssystem, das sich vor allem an Verlust- und Gewinn-
rechnungen orientiert, kann eine bedarfsgerechte und angemessene Versorgung für alle und

insbesondere ältere Menschen in ihrer letzten Lebensphase nicht sicherstellen". Die Ökono-
misierung in der Pflege und Gesundheit sei deshalb ein grundlegend falscher Ansatz.


Der dritte Kritikpunkt der LSV richtet sich gegen den starren gesetzgeberischen Rahmen, in
die ambulante wie stationäre Pflege gepresst seien. Hier verlangen die Vertreterinnen und
Vertreter der älteren Generation innovative und flexible Lösungen, gerade auch, was Schnitt-
stellen von Zuständigkeiten angeht. "Überreglementierungen sind abzubauen", so die deutli-
che Zielrichtung, um bürokratische Prozesse zu vereinfachen.


"Es ist an der Zeit, den Finger erneut in die Wunden des Gesundheitssystems und vor allem
der Pflegeversicherung zu legen", ist die LSV NRW überzeugt. Dass sie deshalb auch jene
Menschen kritisiert, die sich durch ihre Impfverweigerung gerade gegen die Schwächsten, die
Kranken und Älteren in der Corona-Pandemie wenden, passt für Jürgen Jentsch gut in die
Zielrichtung des Essener Mitglieder-Beschlusses: "Es geht bei einem funktionierenden, be-
darfsgerechten Gesundheitssystem um Solidarität, auf die wir letztlich alle angewiesen sind".

 


Jürgen Jentsch
Vorsitzender

 

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Bonn/Hannover, 25. November 2021. Zugang zu digitalen Medien und Technologien für alle Menschen, unabhängig von Wohnort, Wohnform oder finanziellen Ressourcen – das ist eines der Ziele des DigitalPakt Alter. In einer heute im Rahmen des 13. Deutschen Seniorentages veröffentlichten Erklärung formulieren die Partner des DigitalPakt Alter gemeinsam sechs Ziele, um die digitale Teilhabe Älterer in Deutschland zu stärken. Die Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ist im August mit zehn Bündnispartnern aus Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gestartet.


Zentrales Ziel des Bündnisses ist der Auf- und Ausbau von passenden Bildungsangeboten, die ältere Menschen beim Erlernen digitaler Kompetenzen begleiten und unterstützen. Zudem sollten digitale Anwendungen barrierefrei zugänglich und IT-Sicherheit und Datenschutz bereits in den Voreinstellungen enthalten sein. Auch analoge Dienstleistungen sollten solange zur Verfügung stehen, bis alle Menschen die digitalen Angebote vollumfänglich nutzen können.
„Wir müssen alle Menschen beim digitalen Wandel mitnehmen: Wir dürfen nicht zulassen, dass ältere Menschen nicht teilhaben können, weil sie keinen Zugang zu digitalen Angeboten haben. Das ist eine Verantwortung und Herausforderung, die uns alle betrifft“, betont der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. „Die digitale Teilhabe ist auch Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Immer mehr Dienstleistungen und Informationen sind vorrangig online zugänglich. Deshalb müssen ältere Menschen auf dem Weg in die digitale Welt attraktive und passgenaue Unterstützungsangebote vor Ort erhalten.“ Hier setze der DigitalPakt Alter mit der Förderung von 100 digitalen Erfahrungsorten an. „Die gemeinsame Erklärung des DigitalPakt Alter macht Handlungsbedarfe sichtbar und setzt zentrale Impulse für die Stärkung der digitalen Teilhabe älterer Menschen“, so Müntefering.

Neues Portal mit Informationen und Services zur Digitalisierung im Alter
Auf dem 13. Deutschen Seniorentag gaben die geschäftsführende Bundesseniorenministerin Christine Lambrecht und der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering gestern den Startschuss für das Onlineportal www.digitalpakt-alter.de. Die neue Internetseite des DigitalPakt Alter bietet vielfältige Informationen und Angebote rund um den digitalen Kompetenzerwerb für ältere Menschen. So können interessierte Seniorinnen und Senioren beispielsweise geeignete Lernorte in ihrer Umgebung finden. Christine Lambrecht: „Mit dem DigitalPakt Alter machen wir älteren Menschen wohnortnahe Angebote, um ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern und zu stärken. Dafür wollen wir viele neue Partner gewinnen. Die digitale Plattform ist ein lebendiges und interaktives Kommunikationswerkzeug für alle Partner und Interessierten. Sie finden dort Beispiele aus der Praxis, können eigene Initiativen anstoßen und sich mit anderen vernetzen. Auch neue Kooperationen werden dadurch gefördert.“
Weiterführende Informationen
• Gemeinsame Erklärung
• Aktuelle Pressemappe zum DigitalPakt Alter
• Website: www.digitalpakt-alter.de
Die Partner des DigitalPakt Alter:
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.
• Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
• Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)
• Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände
• Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.
• Deutscher Gewerkschaftsbund
• Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
• Deutschland sicher im Netz e.V.
• Stiftung Digitale Chancen
• Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Pressekontakt
Geschäftsstelle
DigitalPakt Alter
Hannah Schneider
Telefon 0228 / 24 99 93 51
schneider@bagso.de
Mann beißt Hund, Agentur für Kommunikation GmbH
Julia Valtwies
Telefon 040 / 890 69 636
jv@mann-beisst-hund.de